7 Forschung und Wissensgenerierung

Alle diese Formen von Bildung und Ausbildung sind für die Fähigkeit einer Gesellschaft, Forschung und Wissen zu fördern und zu verbreiten und dieses Wissen innerhalb der Wirtschaft durch Unternehmertum und Innovationskraft anzuwenden, von zentraler Bedeutung. Dadurch wird Bildung ein ausschlaggebender Bestandteil bei der Entwicklung einer wissensbasierten Volkswirtschaft. Um Erkenntnisse aus der Forschung in absatzfähige Güter umzuwandeln, benötigt eine Wirtschaft innovative unternehmerisch denkende Talente, welche allerdings nachweislich in einem negativen Zusammenhang mit Risikoaversion stehen (Cramer, Hartog, Jonker und van Praag 2002). Technologische Innovationen wiederum beeinflussen die ökonomische Leistungsfähigkeit, die Beschäftigung und die Löhne eines Landes (cf. Hall und Kramarz 1998).

Lachenmeier und Wößmann (2006) zeigen, dass Innovationen, getrieben durch unter-nehmerische Fähigkeiten, die in einem Bildungssystem erlangt wurden, Exporte von Firmen fördern und dadurch das Wirtschaftswachstum steigern. Oosterbeek, van Praag und IJsselstein (2009) untersuchen die Effekte unternehmerischer Klassen auf unternehmerischen Fähigkeiten und die künftige Entscheidung Unternehmer zu werden. Macho-Stadler, Pérez-Castrillo und Veugelers (2006) entwickeln ein theoretisches Modell, um die spezielle Rolle von Technologietransferbüros bei Unternehmensgründungen aus der Universität (Spin-Offs) zu erklären.

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Referenzen

7a Forschung und Entwicklung (R&D)
7b Unternehmertum und Innovation

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